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411 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Trier-Saarburg

Photovoltaik in Föhren

4,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Föhren, Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 19,0 MW, verteilt auf 432 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 3.048 Einwohnern entspricht das 6,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Föhren liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (4,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 9 von 82 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,2 MW neue Leistung hinzu – rund 1 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 29 % und eine mittlere Anlagengröße von 44 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

6,25

kW
▲ +311 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

28,7

%

124 Speicher bei 432 Anlagen

Installiert

19,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+1 %

Solaranlagen

432

Einwohner

3.048

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Föhren?

Segmentierter PV-Zubau in Föhren — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Föhren trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+20 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +20 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Föhren: 249 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 1 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02040September 2025: 15 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 27 kW, Vorjahr 23 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 22 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 21 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 30 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 11 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0253505September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 74 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 505 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 67 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
41 49 kW +20 %
Heimsegment
2–30 kWp
15 133 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
1 67 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 58 249 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Föhren zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Föhren, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Föhren 35 Speicher mit zusammen 55,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 1.583,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+13 %
Anlagen
25
Kapazität
125 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-61 %
Anlagen
6
Kapazität
68 kWh
Ø/Anlage
11,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
46 kWh
Ø/Anlage
46 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
55,2 MWh
Ø/Anlage
55.165 kWh
Gesamt
Anlagen
35
Kapazität
55,4 MWh
Ø/Anlage
1.583,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Föhren im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Föhren 6,25 kW
Ø Trier-Saarburg 2,37 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Föhren erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Föhren auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 6,25 kW pro Einwohner kann Föhren rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

6,25 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Föhren an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 432 Anlagen und 19,0 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Trier-Saarburg belegt Föhren Platz 9 von 82 – ganze 291 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Föhren mit 6,25 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Trier-Saarburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Föhren?

5433854343

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Föhren — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Föhren gibt es laut solarzubau.de aktuell 432 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,0 MW. Das entspricht 6,25 kW pro Einwohner.
124 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 28,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Föhren [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-foehren/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Föhren installiert?

In Föhren sind 19,0 MW PV-Leistung in 432 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 9 von 82 im Landkreis Trier-Saarburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.048 Einwohner entspricht der Bestand 6,25 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Föhren im Vergleich da?

Mit 6,25 kW pro Einwohner liegt Föhren über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Trier-Saarburg belegt Föhren Platz 9 von 82. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Föhren?

In Föhren sind 124 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 28,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Föhren?

In den letzten 12 Monaten wurden in Föhren 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 58 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 1 Prozent – rund 1 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Föhren?

Föhren liegt im Landkreis Trier-Saarburg im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Trier-Saarburg gibt es insgesamt 82 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Föhren?

In Föhren entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 15 neuen Anlagen und 133 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Föhren?

In Föhren wurden in den letzten 12 Monaten 41 Balkonkraftwerke registriert (49 kW). Das sind +20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Föhren?

In Föhren wurden in den letzten 12 Monaten 58 neue Solaranlagen mit insgesamt 249 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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