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81 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Brandenburg · Havelland

Photovoltaik in Falkensee

Nah am Bundesdurchschnitt

3.965 Anlagen mit 56,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Falkensee, Landkreis Havelland (Brandenburg) zählt mit Stand 2026-08-28 3.965 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 56,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 45.720 Einwohner sind das 1,23 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Falkensee liegt damit 19 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 25 Regionen in diesem Umfeld belegt Falkensee damit Platz 20 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,7 MW, das entspricht etwa 15 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 58 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,23

kW
▼ -19 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

57,6

%

2.283 Speicher bei 3.965 Anlagen

Installiert

56,4 MW

Zubau 12 Mon.

8,7 MW

+15 %

Solaranlagen

3.965

Einwohner

45.720

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Falkensee?

Segmentierter PV-Zubau in Falkensee — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Falkensee verschiebt sich: Gewerbe legt um 132 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+132 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -25 %
  • Gewerbe▲ +132 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Falkensee: 8.688 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03977September 2025: 37 kW, Vorjahr 46 kWOktober 2025: 27 kW, Vorjahr 17 kWNovember 2025: 19 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 19 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 61 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 52 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 77 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 57 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 56 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 57 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0229458September 2025: 245 kW, Vorjahr 262 kWOktober 2025: 196 kW, Vorjahr 426 kWNovember 2025: 260 kW, Vorjahr 315 kWDezember 2025: 271 kW, Vorjahr 232 kWJanuar 2026: 119 kW, Vorjahr 288 kWFebruar 2026: 123 kW, Vorjahr 230 kWMärz 2026: 194 kW, Vorjahr 279 kWApril 2026: 227 kW, Vorjahr 395 kWMai 2026: 305 kW, Vorjahr 251 kWJuni 2026: 282 kW, Vorjahr 251 kWJuli 2026: 336 kW, Vorjahr 458 kWAugust 2026: 210 kW, Vorjahr 290 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k5kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 65 kWNovember 2025: 4.970 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 134 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 462 kW, Vorjahr 1.774 kWMärz 2026: 39 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 226 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 159 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0714September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 14 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
281 425 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
283 2,8 MW -25 %
Gewerbe
>30 kWp
4 5,5 MW +132 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 572 8,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Falkensee zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Falkensee, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkensee 474 Speicher mit zusammen 3,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
321
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
146
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
63 kWh
Ø/Anlage
31,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
474
Kapazität
3,6 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Falkensee im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Falkensee 1,23 kW
Ø Havelland 4,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Falkensee liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Falkensee auf?

Mit einer Speicherquote von 58 % gehört Falkensee zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 2.283 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,23 kW pro Kopf – damit bewegt sich Falkensee nahe am Bundesmittel. 3.965 Anlagen mit 56,4 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Falkensee belegt aktuell Platz 20 von 25 im Landkreis Havelland. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Falkensee mit 1,23 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Havelland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Falkensee?

14612

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Falkensee — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Falkensee gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.965 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 56,4 MW. Das entspricht 1,23 kW pro Einwohner.
2.283 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 57,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Falkensee [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-falkensee/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Falkensee installiert?

In Falkensee sind 56,4 MW PV-Leistung in 3.965 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 20 von 25 im Landkreis Havelland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 45.720 Einwohner entspricht der Bestand 1,23 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Falkensee im Vergleich da?

Mit 1,23 kW pro Einwohner liegt Falkensee unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Havelland belegt Falkensee Platz 20 von 25. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Falkensee?

In Falkensee sind 2.283 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 57,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Falkensee?

In den letzten 12 Monaten wurden in Falkensee 8,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 572 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 15 Prozent – rund 15 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Falkensee?

Falkensee liegt im Landkreis Havelland im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Havelland gibt es insgesamt 25 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Falkensee?

In Falkensee entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 5,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 283 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Falkensee?

In Falkensee wurden in den letzten 12 Monaten 281 Balkonkraftwerke registriert (425 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Falkensee?

In Falkensee wurden in den letzten 12 Monaten 572 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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