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105 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rottweil

Photovoltaik in Eschbronn

Nah am Bundesdurchschnitt

313 Anlagen mit 3,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Eschbronn, Landkreis Rottweil (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 313 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 3,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 2.085 Einwohner sind das 1,59 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Eschbronn liegt damit 5 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 21 Regionen in diesem Umfeld belegt Eschbronn damit Platz 17 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,2 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 38 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,60

kW
▲ +5 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,7

%

118 Speicher bei 313 Anlagen

Installiert

3,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,2 MW

+6 %

Solaranlagen

313

Einwohner

2.085

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Eschbronn?

Segmentierter PV-Zubau in Eschbronn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Eschbronn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 13 kW -49 %
Heimsegment
2–30 kWp
14 161 kW -60 %
Gewerbe
>30 kWp
1 40 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 23 214 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Eschbronn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Eschbronn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Eschbronn wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Eschbronn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Eschbronn 1,60 kW
Ø Rottweil 2,31 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Eschbronn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Eschbronn auf?

Mit einer Speicherquote von 38 % gehört Eschbronn zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 118 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

3,3 MW aus 313 Anlagen: Eschbronn liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Baden-Württemberg ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Platz 17 von 21: Eschbronn liegt im Landkreis Rottweil spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Eschbronn mit 1,59 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Rottweil

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Welche Postleitzahl gehört zu Eschbronn?

78664

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Eschbronn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Eschbronn gibt es laut solarzubau.de aktuell 313 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Das entspricht 1,60 kW pro Einwohner.
118 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Eschbronn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-eschbronn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Eschbronn installiert?

In Eschbronn sind 3,3 MW PV-Leistung in 313 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 21 im Landkreis Rottweil. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.085 Einwohner entspricht der Bestand 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Eschbronn im Vergleich da?

Mit 1,60 kW pro Einwohner liegt Eschbronn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottweil belegt Eschbronn Platz 17 von 21. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Eschbronn?

In Eschbronn sind 118 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Eschbronn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Eschbronn 0,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 23 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Eschbronn?

Eschbronn liegt im Landkreis Rottweil im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rottweil gibt es insgesamt 21 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Eschbronn?

In Eschbronn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 14 neuen Anlagen und 161 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Eschbronn?

In Eschbronn wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (13 kW). Das sind -49 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Eschbronn?

In Eschbronn wurden in den letzten 12 Monaten 23 neue Solaranlagen mit insgesamt 214 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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