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240 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Baden-Württemberg · Freudenstadt

Photovoltaik in Empfingen

2,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Empfingen, Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 561 Solaranlagen und 15,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 4.269 Einwohnern entspricht das 3,65 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Empfingen liegt damit 140 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 15 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,5 MW neue Leistung hinzu – rund 3 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 43 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,65

kW
▲ +140 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,1

%

242 Speicher bei 561 Anlagen

Installiert

15,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+3 %

Solaranlagen

561

Einwohner

4.269

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Empfingen?

Segmentierter PV-Zubau in Empfingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Empfingen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-41 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -45 %
  • Heimsegment▼ -41 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Empfingen: 497 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 1 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
05099September 2025: 49 kW, Vorjahr 69 kWOktober 2025: 69 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 74 kWDezember 2025: 57 kW, Vorjahr 42 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 28 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 32 kWApril 2026: 39 kW, Vorjahr 68 kWMai 2026: 62 kW, Vorjahr 73 kWJuni 2026: 28 kW, Vorjahr 83 kWJuli 2026: 25 kW, Vorjahr 70 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 62 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01019September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 19 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
19 27 kW -45 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 408 kW -41 %
Gewerbe
>30 kWp
1 62 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 51 497 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Empfingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Empfingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Empfingen 42 Speicher mit zusammen 422 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
25
Kapazität
167 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-16 %
Anlagen
17
Kapazität
255 kWh
Ø/Anlage
15 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
42
Kapazität
422 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Empfingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Empfingen 3,65 kW
Ø Freudenstadt 1,88 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Empfingen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Empfingen auf?

242 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Empfingen – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Kaum eine Region in Baden-Württemberg kommt an Empfingen heran: 3,65 kW pro Kopf, verteilt auf 561 Anlagen mit zusammen 15,6 MW Leistung.

Einordnung

Empfingen führt das Feld im Landkreis Freudenstadt deutlich an: Platz 2 von 15, 156 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Empfingen mit 3,65 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Freudenstadt

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Empfingen?

72186

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Empfingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Empfingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 561 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,6 MW. Das entspricht 3,65 kW pro Einwohner.
242 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Empfingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-empfingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Empfingen installiert?

In Empfingen sind 15,6 MW PV-Leistung in 561 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 15 im Landkreis Freudenstadt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.269 Einwohner entspricht der Bestand 3,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Empfingen im Vergleich da?

Mit 3,65 kW pro Einwohner liegt Empfingen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Freudenstadt belegt Empfingen Platz 2 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Empfingen?

In Empfingen sind 242 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Empfingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Empfingen 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 51 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Empfingen?

Empfingen liegt im Landkreis Freudenstadt im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Freudenstadt gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Empfingen?

In Empfingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 408 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Empfingen?

In Empfingen wurden in den letzten 12 Monaten 19 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind -45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Empfingen?

In Empfingen wurden in den letzten 12 Monaten 51 neue Solaranlagen mit insgesamt 497 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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