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62 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Emmendingen

Photovoltaik in Emmendingen

38 % unter Bundesdurchschnitt

2.344 Anlagen mit 28,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Emmendingen in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.344 Solaranlagen und 28,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 29.502 Einwohnern entspricht das 0,95 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Emmendingen liegt damit 38 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 23 von 24 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,5 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,95

kW
▼ -38 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,8

%

1.145 Speicher bei 2.344 Anlagen

Installiert

28,0 MW

Zubau 12 Mon.

3,5 MW

+12 %

Solaranlagen

2.344

Einwohner

29.502

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Emmendingen?

Segmentierter PV-Zubau in Emmendingen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Emmendingen: +48 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+48 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbe▲ +48 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Emmendingen: 3.480 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 12 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2025: 10 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 11 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 7 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 21 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 27 kW, Vorjahr 25 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 20 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0204408September 2025: 106 kW, Vorjahr 150 kWOktober 2025: 98 kW, Vorjahr 171 kWNovember 2025: 248 kW, Vorjahr 252 kWDezember 2025: 220 kW, Vorjahr 408 kWJanuar 2026: 215 kW, Vorjahr 240 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 110 kWMärz 2026: 204 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 206 kW, Vorjahr 127 kWMai 2026: 192 kW, Vorjahr 104 kWJuni 2026: 199 kW, Vorjahr 131 kWJuli 2026: 290 kW, Vorjahr 228 kWAugust 2026: 73 kW, Vorjahr 139 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0174347September 2025: 57 kWOktober 2025: 34 kWNovember 2025: 347 kWDezember 2025: 160 kW, Vorjahr 117 kWJanuar 2026: 204 kW, Vorjahr 325 kWFebruar 2026: 45 kW, Vorjahr 77 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 87 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 126 kW, Vorjahr 63 kWJuli 2026: 235 kW, Vorjahr 149 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
129 162 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
168 2,1 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
15 1,2 MW +48 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 314 3,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Emmendingen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Emmendingen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Emmendingen 247 Speicher mit zusammen 2,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +71 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+20 %
Anlagen
142
Kapazität
791 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+31 %
Anlagen
97
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+71 %
Anlagen
7
Kapazität
368 kWh
Ø/Anlage
52,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
247
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Emmendingen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Emmendingen 0,95 kW
Ø Emmendingen 1,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Emmendingen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Emmendingen auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Emmendingen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

28,0 MW Solarleistung aus 2.344 Anlagen – Emmendingen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Emmendingen steht Emmendingen auf Platz 23 von 24. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,95 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Emmendingen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Emmendingen?

79312793317934879350

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Emmendingen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Emmendingen gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.344 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 28,0 MW. Das entspricht 0,95 kW pro Einwohner.
1.145 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Emmendingen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-emmendingen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Emmendingen installiert?

In Emmendingen sind 28,0 MW PV-Leistung in 2.344 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 24 im Landkreis Emmendingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 29.502 Einwohner entspricht der Bestand 0,95 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Emmendingen im Vergleich da?

Mit 0,95 kW pro Einwohner liegt Emmendingen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Emmendingen belegt Emmendingen Platz 23 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Emmendingen?

In Emmendingen sind 1.145 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Emmendingen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Emmendingen 3,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 314 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Emmendingen?

Emmendingen liegt im Landkreis Emmendingen im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Emmendingen gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Emmendingen?

In Emmendingen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 168 neuen Anlagen und 2,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 15 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Emmendingen?

In Emmendingen wurden in den letzten 12 Monaten 129 Balkonkraftwerke registriert (162 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Emmendingen?

In Emmendingen wurden in den letzten 12 Monaten 314 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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