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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Rastatt

Photovoltaik in Durmersheim

31 % unter Bundesdurchschnitt

1.173 Anlagen mit 12,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Durmersheim, Landkreis Rastatt in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 12,3 MW, verteilt auf 1.173 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 11.780 Einwohnern entspricht das 1,04 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Durmersheim liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 23 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,7 MW neue Leistung hinzu – rund 14 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,04

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,6

%

558 Speicher bei 1.173 Anlagen

Installiert

12,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,7 MW

+14 %

Solaranlagen

1.173

Einwohner

11.780

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Durmersheim?

Segmentierter PV-Zubau in Durmersheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Durmersheim setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Durmersheim: 1.701 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 8 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
075149September 2025: 83 kW, Vorjahr 94 kWOktober 2025: 44 kW, Vorjahr 118 kWNovember 2025: 99 kW, Vorjahr 97 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 71 kW, Vorjahr 134 kWFebruar 2026: 54 kW, Vorjahr 66 kWMärz 2026: 149 kW, Vorjahr 95 kWApril 2026: 68 kW, Vorjahr 113 kWMai 2026: 84 kW, Vorjahr 82 kWJuni 2026: 110 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 65 kW, Vorjahr 105 kWAugust 2026: 77 kW, Vorjahr 82 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0124248September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 186 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 144 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 218 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 248 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 95 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
89 954 kW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
6 652 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 165 1,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Durmersheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Durmersheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Durmersheim 134 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
85
Kapazität
472 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-5 %
Anlagen
45
Kapazität
598 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
107 kWh
Ø/Anlage
35,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
134
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Durmersheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Durmersheim 1,04 kW
Ø Rastatt 1,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Durmersheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Durmersheim auf?

558 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Durmersheim – eine Quote von 48 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Aktuell erzeugen 1.173 Solaranlagen in Durmersheim eine Leistung von 12,3 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Platz 17 von 23 im Landkreis Rastatt: Durmersheim liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Rastatt

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Welche Postleitzahl gehört zu Durmersheim?

76448

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Durmersheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Durmersheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.173 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,3 MW. Das entspricht 1,04 kW pro Einwohner.
558 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Durmersheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-durmersheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Durmersheim installiert?

In Durmersheim sind 12,3 MW PV-Leistung in 1.173 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 23 im Landkreis Rastatt. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 11.780 Einwohner entspricht der Bestand 1,04 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Durmersheim im Vergleich da?

Mit 1,04 kW pro Einwohner liegt Durmersheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rastatt belegt Durmersheim Platz 17 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Durmersheim?

In Durmersheim sind 558 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Durmersheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Durmersheim 1,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 165 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Durmersheim?

Durmersheim liegt im Landkreis Rastatt im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Rastatt gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Durmersheim?

In Durmersheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 89 neuen Anlagen und 954 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Durmersheim?

In Durmersheim wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (95 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Durmersheim?

In Durmersheim wurden in den letzten 12 Monaten 165 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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