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140 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Schwäbisch Hall

Photovoltaik in Crailsheim

40 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 3.363 Anlagen mit 76,1 MW Gesamtleistung

Crailsheim, Landkreis Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 3.363 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 76,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 35.755 Einwohnern entspricht das 2,13 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Crailsheim liegt damit 40 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 27 von 30 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,5 MW neue Leistung hinzu – rund 5 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 31 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 23 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,13

kW
▲ +40 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

30,6

%

1.028 Speicher bei 3.363 Anlagen

Installiert

76,1 MW

Zubau 12 Mon.

3,5 MW

+5 %

Solaranlagen

3.363

Einwohner

35.755

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Crailsheim?

Segmentierter PV-Zubau in Crailsheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Crailsheim trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -1 %
  • Heimsegment▼ -33 %
  • Gewerbe▼ -86 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Crailsheim: 3.516 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01631September 2025: 24 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 17 kW, Vorjahr 17 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWMai 2026: 26 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 18 kW, Vorjahr 26 kWJuli 2026: 29 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 27 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0211421September 2025: 241 kW, Vorjahr 340 kWOktober 2025: 104 kW, Vorjahr 421 kWNovember 2025: 219 kW, Vorjahr 282 kWDezember 2025: 211 kW, Vorjahr 264 kWJanuar 2026: 266 kW, Vorjahr 304 kWFebruar 2026: 79 kW, Vorjahr 296 kWMärz 2026: 236 kW, Vorjahr 172 kWApril 2026: 131 kW, Vorjahr 194 kWMai 2026: 106 kW, Vorjahr 246 kWJuni 2026: 186 kW, Vorjahr 205 kWJuli 2026: 222 kW, Vorjahr 278 kWAugust 2026: 155 kW, Vorjahr 236 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k2kSeptember 2025: 298 kW, Vorjahr 957 kWOktober 2025: 48 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 68 kW, Vorjahr 879 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2.191 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 1.578 kWFebruar 2026: 91 kW, Vorjahr 181 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 859 kWMai 2026: 100 kWJuni 2026: 338 kW, Vorjahr 743 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 51 kW, Vorjahr 56 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
133 187 kW -1 %
Heimsegment
2–30 kWp
164 2,2 MW -33 %
Gewerbe
>30 kWp
8 1,1 MW -86 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 308 3,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Crailsheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Crailsheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Crailsheim 223 Speicher mit zusammen 2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
132
Kapazität
692 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+1 %
Anlagen
87
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
13,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
131 kWh
Ø/Anlage
43,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
223
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Crailsheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Crailsheim 2,13 kW
Ø Schwäbisch Hall 3,40 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Crailsheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Crailsheim auf?

1.028 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Crailsheim – eine Quote von 31 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Crailsheim gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 2,13 kW pro Kopf, verteilt auf 3.363 Anlagen mit 76,1 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Crailsheim belegt Platz 27 von 30 im Landkreis Schwäbisch Hall – leicht oberhalb des Landesmittels. Mit 2,13 kW pro Kopf liegt Crailsheim über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Crailsheim?

745647458674589745927459474597

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Crailsheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Crailsheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.363 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 76,1 MW. Das entspricht 2,13 kW pro Einwohner.
1.028 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 30,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Crailsheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-crailsheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Crailsheim installiert?

In Crailsheim sind 76,1 MW PV-Leistung in 3.363 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 27 von 30 im Landkreis Schwäbisch Hall. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 35.755 Einwohner entspricht der Bestand 2,13 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Crailsheim im Vergleich da?

Mit 2,13 kW pro Einwohner liegt Crailsheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schwäbisch Hall belegt Crailsheim Platz 27 von 30. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Crailsheim?

In Crailsheim sind 1.028 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 30,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Crailsheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Crailsheim 3,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 308 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Crailsheim?

Crailsheim liegt im Landkreis Schwäbisch Hall im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Schwäbisch Hall gibt es insgesamt 30 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Crailsheim?

In Crailsheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 164 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Crailsheim?

In Crailsheim wurden in den letzten 12 Monaten 133 Balkonkraftwerke registriert (187 kW). Das sind -1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Crailsheim?

In Crailsheim wurden in den letzten 12 Monaten 308 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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