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174 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Baden-Württemberg · Biberach

Photovoltaik in Burgrieden

74 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 734 Anlagen mit 11,3 MW Gesamtleistung

Burgrieden, Landkreis Biberach (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-08-28 734 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 4.291 Einwohnern entspricht das 2,64 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Burgrieden liegt damit 74 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 35 von 45 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,64

kW
▲ +74 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,3

%

325 Speicher bei 734 Anlagen

Installiert

11,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+6 %

Solaranlagen

734

Einwohner

4.291

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Burgrieden?

Segmentierter PV-Zubau in Burgrieden — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Burgrieden wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-11 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Burgrieden: 677 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 2 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 1 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0108215September 2025: 57 kW, Vorjahr 47 kWOktober 2025: 20 kW, Vorjahr 76 kWNovember 2025: 40 kW, Vorjahr 47 kWDezember 2025: 55 kW, Vorjahr 215 kWJanuar 2026: 99 kW, Vorjahr 39 kWFebruar 2026: 97 kW, Vorjahr 41 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 63 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 131 kWMai 2026: 38 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 21 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 77 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 50 kW, Vorjahr 47 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
077153September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 153 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0355709September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 709 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
35 48 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
45 629 kW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 80 677 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Burgrieden zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Burgrieden, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Burgrieden 57 Speicher mit zusammen 514 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+6 %
Anlagen
36
Kapazität
212 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-32 %
Anlagen
21
Kapazität
302 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
57
Kapazität
514 kWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Burgrieden im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Burgrieden 2,64 kW
Ø Biberach 3,62 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Burgrieden erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Burgrieden auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Burgrieden laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Burgrieden erzeugt 1,7-mal so viel Solarstrom pro Kopf wie der deutsche Durchschnitt. 734 Anlagen liefern zusammen 11,3 MW und positionieren die Region weit vorn in Baden-Württemberg.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Biberach belegt Burgrieden Platz 35 von 45 – ganze 85 % über dem Landesdurchschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Burgrieden mit 2,64 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Biberach

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Welche Postleitzahlen gehören zu Burgrieden?

8847188483

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Burgrieden — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Burgrieden gibt es laut solarzubau.de aktuell 734 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,3 MW. Das entspricht 2,64 kW pro Einwohner.
325 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Burgrieden [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-burgrieden/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Burgrieden installiert?

In Burgrieden sind 11,3 MW PV-Leistung in 734 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 35 von 45 im Landkreis Biberach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.291 Einwohner entspricht der Bestand 2,64 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Burgrieden im Vergleich da?

Mit 2,64 kW pro Einwohner liegt Burgrieden über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Biberach belegt Burgrieden Platz 35 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Burgrieden?

In Burgrieden sind 325 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Burgrieden?

In den letzten 12 Monaten wurden in Burgrieden 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 80 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Burgrieden?

Burgrieden liegt im Landkreis Biberach im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Biberach gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Burgrieden?

In Burgrieden entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 45 neuen Anlagen und 629 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 35 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Burgrieden?

In Burgrieden wurden in den letzten 12 Monaten 35 Balkonkraftwerke registriert (48 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Burgrieden?

In Burgrieden wurden in den letzten 12 Monaten 80 neue Solaranlagen mit insgesamt 677 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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