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25 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Rhein-Lahn-Kreis

Photovoltaik in Braubach

75 % unter Bundesdurchschnitt

163 Anlagen mit 1,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Braubach, Landkreis Rhein-Lahn-Kreis in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 163 Solaranlagen und 1,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 3.002 Einwohner sind das 0,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Braubach liegt damit 75 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 80 Regionen in diesem Umfeld belegt Braubach damit Platz 78 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,3 MW, das entspricht etwa 25 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 7,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,38

kW
▼ -75 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

73 Speicher bei 163 Anlagen

Installiert

1,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,3 MW

+25 %

Solaranlagen

163

Einwohner

3.002

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Braubach?

Segmentierter PV-Zubau in Braubach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Braubach verschiebt sich: Heimsegment legt um 101 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
25 33 kW +45 %
Heimsegment
2–30 kWp
11 173 kW +101 %
Gewerbe
>30 kWp
1 75 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 37 281 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Braubach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Braubach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Braubach wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Braubach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Braubach 0,38 kW
Ø Rhein-Lahn-Kreis 1,25 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Braubach hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Braubach auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Braubach zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 73 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Aktuell erzeugen 163 Solaranlagen in Braubach eine Leistung von 1,1 MW. Gemessen am Bundesdurchschnitt gibt es hier noch erhebliche Ausbaureserven – jedes neue Dach und jede Freifläche kann die Bilanz verbessern.

Einordnung

Braubach rangiert auf Platz 78 von 80 im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Braubach mit 0,38 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Braubach?

56338

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Braubach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Braubach gibt es laut solarzubau.de aktuell 163 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 1,1 MW. Das entspricht 0,38 kW pro Einwohner.
73 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Braubach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-braubach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Braubach installiert?

In Braubach sind 1,1 MW PV-Leistung in 163 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 78 von 80 im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.002 Einwohner entspricht der Bestand 0,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Braubach im Vergleich da?

Mit 0,38 kW pro Einwohner liegt Braubach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis belegt Braubach Platz 78 von 80. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Braubach?

In Braubach sind 73 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Braubach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Braubach 0,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 37 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 25 Prozent – rund 25 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Braubach?

Braubach liegt im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Rhein-Lahn-Kreis gibt es insgesamt 80 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Braubach?

In Braubach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 11 neuen Anlagen und 173 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Braubach?

In Braubach wurden in den letzten 12 Monaten 25 Balkonkraftwerke registriert (33 kW). Das sind +45 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Braubach?

In Braubach wurden in den letzten 12 Monaten 37 neue Solaranlagen mit insgesamt 281 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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