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87 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Wolfenbüttel

Photovoltaik in Börßum

Nah am Bundesdurchschnitt

374 Anlagen mit 3,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Börßum, Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 374 Solaranlagen und 3,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 2.814 Einwohnern entspricht das 1,33 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Börßum liegt damit 13 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 32 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 18 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 10,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,33

kW
▼ -13 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,9

%

168 Speicher bei 374 Anlagen

Installiert

3,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+18 %

Solaranlagen

374

Einwohner

2.814

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Börßum?

Segmentierter PV-Zubau in Börßum — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Börßum: +31 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+31 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +31 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Börßum: 657 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
059September 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 2 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 3 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 2 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
02957September 2025: 15 kW, Vorjahr 19 kWOktober 2025: 32 kW, Vorjahr 31 kWNovember 2025: 9 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 57 kWJanuar 2026: 27 kW, Vorjahr 54 kWFebruar 2026: 12 kWMärz 2026: 14 kW, Vorjahr 21 kWApril 2026: 34 kW, Vorjahr 24 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 17 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 46 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 52 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0169337September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 59 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 337 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
30 45 kW +31 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 275 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
1 337 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 58 657 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Börßum zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Börßum, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Börßum 44 Speicher mit zusammen 315 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +177 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+177 %
Anlagen
34
Kapazität
183 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-17 %
Anlagen
10
Kapazität
131 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
44
Kapazität
315 kWh
Ø/Anlage
7,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Börßum im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Börßum 1,33 kW
Ø Wolfenbüttel 1,39 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Börßum liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Börßum auf?

Auffällig hoch: 45 % aller Solaranlagen in Börßum laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Börßum sind 374 PV-Anlagen mit zusammen 3,7 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 17 von 32 im Landkreis Wolfenbüttel: Börßum liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Wolfenbüttel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Börßum?

38312

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Börßum — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Börßum gibt es laut solarzubau.de aktuell 374 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,7 MW. Das entspricht 1,33 kW pro Einwohner.
168 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Börßum [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-boerssum/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Börßum installiert?

In Börßum sind 3,7 MW PV-Leistung in 374 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 32 im Landkreis Wolfenbüttel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.814 Einwohner entspricht der Bestand 1,33 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Börßum im Vergleich da?

Mit 1,33 kW pro Einwohner liegt Börßum unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wolfenbüttel belegt Börßum Platz 17 von 32. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Börßum?

In Börßum sind 168 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Börßum?

In den letzten 12 Monaten wurden in Börßum 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 58 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 18 Prozent – rund 18 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Börßum?

Börßum liegt im Landkreis Wolfenbüttel im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Wolfenbüttel gibt es insgesamt 32 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Börßum?

In Börßum entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 1 neuen Anlagen und 337 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 27 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Börßum?

In Börßum wurden in den letzten 12 Monaten 30 Balkonkraftwerke registriert (45 kW). Das sind +31 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Börßum?

In Börßum wurden in den letzten 12 Monaten 58 neue Solaranlagen mit insgesamt 657 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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