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43 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Sachsen · Bautzen

Photovoltaik in Bischofswerda

57 % unter Bundesdurchschnitt

504 Anlagen mit 6,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bischofswerda, Landkreis Bautzen (Sachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 504 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 6,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 10.576 Einwohner sind das 0,65 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bischofswerda liegt damit 57 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 57 Regionen in diesem Umfeld belegt Bischofswerda damit Platz 52 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 45 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,65

kW
▼ -57 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,8

%

226 Speicher bei 504 Anlagen

Installiert

6,8 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+7 %

Solaranlagen

504

Einwohner

10.576

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bischofswerda?

Segmentierter PV-Zubau in Bischofswerda — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bischofswerda wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+26 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+26 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +26 %
  • Heimsegment▲ +14 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bischofswerda: 459 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 12 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03468September 2025: 18 kW, Vorjahr 64 kWOktober 2025: 66 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 68 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 27 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 24 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 40 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 55 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
079157September 2025: 0 kW, Vorjahr 157 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 52 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
43 65 kW +26 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 342 kW +14 %
Gewerbe
>30 kWp
1 52 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 77 459 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bischofswerda zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bischofswerda, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofswerda 61 Speicher mit zusammen 470 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +51 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+51 %
Anlagen
47
Kapazität
246 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
13
Kapazität
165 kWh
Ø/Anlage
12,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
58 kWh
Ø/Anlage
58 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
61
Kapazität
470 kWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bischofswerda im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bischofswerda 0,65 kW
Ø Bautzen 2,48 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bischofswerda hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bischofswerda auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 226 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bischofswerda setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,65 kW pro Kopf liegt Bischofswerda noch unter dem Bundesschnitt. 504 Anlagen und 6,8 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Bischofswerda belegt aktuell Platz 52 von 57 im Landkreis Bautzen. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

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Welche Postleitzahl gehört zu Bischofswerda?

01877

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bischofswerda — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bischofswerda gibt es laut solarzubau.de aktuell 504 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,8 MW. Das entspricht 0,65 kW pro Einwohner.
226 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bischofswerda [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bischofswerda/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bischofswerda installiert?

In Bischofswerda sind 6,8 MW PV-Leistung in 504 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 52 von 57 im Landkreis Bautzen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.576 Einwohner entspricht der Bestand 0,65 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bischofswerda im Vergleich da?

Mit 0,65 kW pro Einwohner liegt Bischofswerda unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bautzen belegt Bischofswerda Platz 52 von 57. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bischofswerda?

In Bischofswerda sind 226 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bischofswerda?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofswerda 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 77 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bischofswerda?

Bischofswerda liegt im Landkreis Bautzen im Bundesland Sachsen. Im Landkreis Bautzen gibt es insgesamt 57 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bischofswerda?

In Bischofswerda entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 342 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 43 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bischofswerda?

In Bischofswerda wurden in den letzten 12 Monaten 43 Balkonkraftwerke registriert (65 kW). Das sind +26 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bischofswerda?

In Bischofswerda wurden in den letzten 12 Monaten 77 neue Solaranlagen mit insgesamt 459 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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