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36 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Hessen · Groß-Gerau

Photovoltaik in Bischofsheim

64 % unter Bundesdurchschnitt

667 Anlagen mit 7,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bischofsheim, Landkreis Groß-Gerau in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 7,1 MW, verteilt auf 667 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 12.979 Einwohner sind das 0,55 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bischofsheim liegt damit 64 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 14 Regionen in diesem Umfeld belegt Bischofsheim damit Platz 12 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 47 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,55

kW
▼ -64 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,6

%

311 Speicher bei 667 Anlagen

Installiert

7,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+11 %

Solaranlagen

667

Einwohner

12.979

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bischofsheim?

Segmentierter PV-Zubau in Bischofsheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bischofsheim wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+71 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+71 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +71 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bischofsheim: 757 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 7 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
061122September 2025: 114 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2025: 42 kW, Vorjahr 60 kWNovember 2025: 41 kW, Vorjahr 51 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 35 kWJanuar 2026: 22 kW, Vorjahr 16 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 122 kWMärz 2026: 36 kW, Vorjahr 51 kWApril 2026: 42 kW, Vorjahr 78 kWMai 2026: 63 kW, Vorjahr 105 kWJuni 2026: 45 kW, Vorjahr 34 kWJuli 2026: 67 kW, Vorjahr 50 kWAugust 2026: 42 kW, Vorjahr 115 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
05099September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 70 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 36 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
74 91 kW +71 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 539 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
3 106 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 120 757 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bischofsheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bischofsheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofsheim 70 Speicher mit zusammen 510 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
49
Kapazität
236 kWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-44 %
Anlagen
20
Kapazität
259 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
70
Kapazität
510 kWh
Ø/Anlage
7,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bischofsheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bischofsheim 0,55 kW
Ø Groß-Gerau 0,88 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bischofsheim hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bischofsheim auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Bischofsheim zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 311 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 0,55 kW pro Kopf liegt Bischofsheim noch unter dem Bundesschnitt. 667 Anlagen und 7,1 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Bischofsheim belegt aktuell Platz 12 von 14 im Landkreis Groß-Gerau. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Bischofsheim mit 0,55 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Groß-Gerau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Bischofsheim?

6546265474

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bischofsheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bischofsheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 667 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,1 MW. Das entspricht 0,55 kW pro Einwohner.
311 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bischofsheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bischofsheim/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bischofsheim installiert?

In Bischofsheim sind 7,1 MW PV-Leistung in 667 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 14 im Landkreis Groß-Gerau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.979 Einwohner entspricht der Bestand 0,55 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bischofsheim im Vergleich da?

Mit 0,55 kW pro Einwohner liegt Bischofsheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Groß-Gerau belegt Bischofsheim Platz 12 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bischofsheim?

In Bischofsheim sind 311 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bischofsheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bischofsheim 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 120 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bischofsheim?

Bischofsheim liegt im Landkreis Groß-Gerau im Bundesland Hessen. Im Landkreis Groß-Gerau gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bischofsheim?

In Bischofsheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 539 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bischofsheim?

In Bischofsheim wurden in den letzten 12 Monaten 74 Balkonkraftwerke registriert (91 kW). Das sind +71 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bischofsheim?

In Bischofsheim wurden in den letzten 12 Monaten 120 neue Solaranlagen mit insgesamt 757 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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