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205 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Dillingen a.d. Donau

Photovoltaik in Binswangen

2,0× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Binswangen, Landkreis Dillingen a.d. Donau in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 286 Solaranlagen und 4,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 1.368 Einwohner sind das 3,12 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Binswangen liegt damit 105 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 27 Regionen in diesem Umfeld belegt Binswangen damit Platz 19 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,1 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 33 % und eine mittlere Anlagengröße von 15 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,12

kW
▲ +105 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

32,9

%

94 Speicher bei 286 Anlagen

Installiert

4,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,1 MW

+3 %

Solaranlagen

286

Einwohner

1.368

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Binswangen?

Segmentierter PV-Zubau in Binswangen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Binswangen verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 75 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
13 20 kW +75 %
Heimsegment
2–30 kWp
7 89 kW -56 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 20 109 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Binswangen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Binswangen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In Binswangen wurden in den letzten 12 Monaten weniger als 25 Speicher installiert — die Segment-Analyse wird erst ab dieser Schwelle aussagekräftig.

Wie steht Binswangen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Binswangen 3,12 kW
Ø Dillingen a.d. Donau 3,57 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Binswangen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Binswangen auf?

Mit einer Speicherquote von 33 % gehört Binswangen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 94 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Binswangen gehört zu den Spitzenreitern beim Solarausbau in Deutschland. Pro Einwohner sind hier 3,12 kW Photovoltaik-Leistung installiert – mehr als doppelt so viel wie im bundesweiten Mittel. 286 Anlagen erzeugen zusammen 4,3 MW und machen die Region zu einem Zugpferd der Energiewende in Bayern.

Einordnung

Platz 19 von 27: Binswangen liegt im Landkreis Dillingen a.d. Donau spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,12 kW pro Einwohner setzen Binswangen deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Dillingen a.d. Donau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Binswangen?

86637

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Binswangen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Binswangen gibt es laut solarzubau.de aktuell 286 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,3 MW. Das entspricht 3,12 kW pro Einwohner.
94 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 32,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Binswangen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-binswangen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Binswangen installiert?

In Binswangen sind 4,3 MW PV-Leistung in 286 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 19 von 27 im Landkreis Dillingen a.d. Donau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 1.368 Einwohner entspricht der Bestand 3,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Binswangen im Vergleich da?

Mit 3,12 kW pro Einwohner liegt Binswangen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dillingen a.d. Donau belegt Binswangen Platz 19 von 27. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Binswangen?

In Binswangen sind 94 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 32,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Binswangen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Binswangen 0,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 20 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Binswangen?

Binswangen liegt im Landkreis Dillingen a.d. Donau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Dillingen a.d. Donau gibt es insgesamt 27 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Binswangen?

In Binswangen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 7 neuen Anlagen und 89 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 13 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Binswangen?

In Binswangen wurden in den letzten 12 Monaten 13 Balkonkraftwerke registriert (20 kW). Das sind +75 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Binswangen?

In Binswangen wurden in den letzten 12 Monaten 20 neue Solaranlagen mit insgesamt 109 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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