Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo
47 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Rheinland-Pfalz · Mayen-Koblenz

Photovoltaik in Bendorf

53 % unter Bundesdurchschnitt

1.175 Anlagen mit 12,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bendorf, Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.175 Solaranlagen und 12,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 17.726 Einwohner sind das 0,72 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bendorf liegt damit 53 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 74 Regionen in diesem Umfeld belegt Bendorf damit Platz 67 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,72

kW
▼ -53 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,1

%

530 Speicher bei 1.175 Anlagen

Installiert

12,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+10 %

Solaranlagen

1.175

Einwohner

17.726

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bendorf?

Segmentierter PV-Zubau in Bendorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bendorf trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-23 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▼ -30 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bendorf: 1.328 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01325September 2025: 15 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 11 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 14 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
080159September 2025: 76 kW, Vorjahr 139 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 152 kWNovember 2025: 101 kW, Vorjahr 95 kWDezember 2025: 86 kW, Vorjahr 58 kWJanuar 2026: 76 kW, Vorjahr 147 kWFebruar 2026: 107 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 37 kW, Vorjahr 159 kWApril 2026: 133 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 90 kW, Vorjahr 107 kWJuni 2026: 87 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 106 kW, Vorjahr 84 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 142 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
079158September 2025: 158 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 61 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 55 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
90 121 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
86 984 kW -30 %
Gewerbe
>30 kWp
2 220 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 180 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bendorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bendorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bendorf 132 Speicher mit zusammen 1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
85
Kapazität
396 kWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
44
Kapazität
575 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
48 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
132
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bendorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bendorf 0,72 kW
Ø Mayen-Koblenz 1,30 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bendorf hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bendorf auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 530 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Bendorf setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

12,7 MW Solarleistung aus 1.175 Anlagen – Bendorf hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Rheinland-Pfalz gegeben.

Einordnung

Bendorf rangiert auf Platz 67 von 74 im Landkreis Mayen-Koblenz – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Mayen-Koblenz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

Bendorf vergleichen

Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

Zum Vergleichstool →

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

Ähnliche Gemeinden in Rheinland-Pfalz

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Welche Postleitzahl gehört zu Bendorf?

56170

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bendorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bendorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.175 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,7 MW. Das entspricht 0,72 kW pro Einwohner.
530 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bendorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bendorf-rp/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bendorf installiert?

In Bendorf sind 12,7 MW PV-Leistung in 1.175 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 67 von 74 im Landkreis Mayen-Koblenz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 17.726 Einwohner entspricht der Bestand 0,72 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bendorf im Vergleich da?

Mit 0,72 kW pro Einwohner liegt Bendorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mayen-Koblenz belegt Bendorf Platz 67 von 74. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bendorf?

In Bendorf sind 530 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bendorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bendorf 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 180 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bendorf?

Bendorf liegt im Landkreis Mayen-Koblenz im Bundesland Rheinland-Pfalz. Im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es insgesamt 74 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bendorf?

In Bendorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 86 neuen Anlagen und 984 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bendorf?

In Bendorf wurden in den letzten 12 Monaten 90 Balkonkraftwerke registriert (121 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bendorf?

In Bendorf wurden in den letzten 12 Monaten 180 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

Stimmt hier eine Zahl nicht? Fehler melden — die Mail ist bereits mit Seite und Datenstand vorbereitet.