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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Baierbrunn

25 % unter Bundesdurchschnitt

401 Anlagen mit 3,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Baierbrunn, Landkreis München in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 3,9 MW, verteilt auf 401 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 3.376 Einwohner sind das 1,14 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Baierbrunn liegt damit 25 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 29 Regionen in diesem Umfeld belegt Baierbrunn damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 19 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 57 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,6 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,14

kW
▼ -25 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

56,6

%

227 Speicher bei 401 Anlagen

Installiert

3,9 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+19 %

Solaranlagen

401

Einwohner

3.376

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Baierbrunn?

Segmentierter PV-Zubau in Baierbrunn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Baierbrunn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Baierbrunn: 725 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04488September 2025: 55 kW, Vorjahr 20 kWOktober 2025: 59 kW, Vorjahr 73 kWNovember 2025: 43 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 9 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 48 kWMärz 2026: 25 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 26 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 30 kWJuni 2026: 88 kW, Vorjahr 30 kWJuli 2026: 19 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0164327September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 50 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 327 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
24 36 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 362 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
1 327 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 725 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Baierbrunn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Baierbrunn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Baierbrunn 45 Speicher mit zusammen 500 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +42 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-2 %
Anlagen
25
Kapazität
141 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+42 %
Anlagen
19
Kapazität
263 kWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
96 kWh
Ø/Anlage
96 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
500 kWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Baierbrunn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Baierbrunn 1,14 kW
Ø München 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Baierbrunn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Baierbrunn auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 57 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 227 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Baierbrunn setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Baierbrunn stehen bislang 401 Solaranlagen mit insgesamt 3,9 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Baierbrunn belegt aktuell Platz 12 von 29 im Landkreis München. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

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Welche Postleitzahl gehört zu Baierbrunn?

82065

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Baierbrunn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Baierbrunn gibt es laut solarzubau.de aktuell 401 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,9 MW. Das entspricht 1,14 kW pro Einwohner.
227 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 56,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Baierbrunn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-baierbrunn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Baierbrunn installiert?

In Baierbrunn sind 3,9 MW PV-Leistung in 401 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.376 Einwohner entspricht der Bestand 1,14 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Baierbrunn im Vergleich da?

Mit 1,14 kW pro Einwohner liegt Baierbrunn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Baierbrunn Platz 12 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Baierbrunn?

In Baierbrunn sind 227 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 56,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Baierbrunn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Baierbrunn 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 19 Prozent – rund 19 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Baierbrunn?

Baierbrunn liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Baierbrunn?

In Baierbrunn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 362 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Baierbrunn?

In Baierbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 24 Balkonkraftwerke registriert (36 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Baierbrunn?

In Baierbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 725 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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