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30 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Göttingen

Photovoltaik in Bad Sachsa

70 % unter Bundesdurchschnitt

546 Anlagen mit 3,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Bad Sachsa, Landkreis Göttingen (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 546 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 3,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 7.193 Einwohner sind das 0,46 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Bad Sachsa liegt damit 70 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 39 Regionen in diesem Umfeld belegt Bad Sachsa damit Platz 38 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 6,0 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,46

kW
▼ -70 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,8

%

250 Speicher bei 546 Anlagen

Installiert

3,3 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+12 %

Solaranlagen

546

Einwohner

7.193

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Bad Sachsa?

Segmentierter PV-Zubau in Bad Sachsa — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Bad Sachsa trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-12 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Bad Sachsa: 406 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 15 kW, Vorjahr 5 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 5 kWDezember 2025: 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 14 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
053105September 2025: 44 kW, Vorjahr 105 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 81 kW, Vorjahr 36 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 25 kWFebruar 2026: 19 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 23 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 33 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 26 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04080September 2025: 0 kW, Vorjahr 80 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
61 82 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 321 kW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 96 406 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Bad Sachsa zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Bad Sachsa, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Sachsa 73 Speicher mit zusammen 462 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +60 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+28 %
Anlagen
55
Kapazität
254 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+60 %
Anlagen
17
Kapazität
206 kWh
Ø/Anlage
12,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
73
Kapazität
462 kWh
Ø/Anlage
6,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Bad Sachsa im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Bad Sachsa 0,46 kW
Ø Göttingen 1,38 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Bad Sachsa hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Bad Sachsa auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Bad Sachsa zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 250 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Bad Sachsa zählt bislang 546 Solaranlagen mit 3,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Bad Sachsa belegt aktuell Platz 38 von 39 im Landkreis Göttingen. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Bad Sachsa mit 0,46 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Göttingen

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Welche Postleitzahl gehört zu Bad Sachsa?

37441

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Bad Sachsa — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Bad Sachsa gibt es laut solarzubau.de aktuell 546 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,3 MW. Das entspricht 0,46 kW pro Einwohner.
250 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Bad Sachsa [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-bad-sachsa/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Bad Sachsa installiert?

In Bad Sachsa sind 3,3 MW PV-Leistung in 546 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 38 von 39 im Landkreis Göttingen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.193 Einwohner entspricht der Bestand 0,46 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Bad Sachsa im Vergleich da?

Mit 0,46 kW pro Einwohner liegt Bad Sachsa unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Göttingen belegt Bad Sachsa Platz 38 von 39. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Bad Sachsa?

In Bad Sachsa sind 250 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Bad Sachsa?

In den letzten 12 Monaten wurden in Bad Sachsa 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 96 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Bad Sachsa?

Bad Sachsa liegt im Landkreis Göttingen im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Göttingen gibt es insgesamt 39 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Bad Sachsa?

In Bad Sachsa entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 321 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 61 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Bad Sachsa?

In Bad Sachsa wurden in den letzten 12 Monaten 61 Balkonkraftwerke registriert (82 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Bad Sachsa?

In Bad Sachsa wurden in den letzten 12 Monaten 96 neue Solaranlagen mit insgesamt 406 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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