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40 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Pinneberg

Photovoltaik in Appen

60 % unter Bundesdurchschnitt

348 Anlagen mit 3,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Appen, Landkreis Pinneberg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 348 Solaranlagen und 3,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.821 Einwohner sind das 0,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Appen liegt damit 60 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 47 Regionen in diesem Umfeld belegt Appen damit Platz 35 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,4 MW, das entspricht etwa 13 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 61 % und eine mittlere Anlagengröße von 8,5 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,62

kW
▼ -60 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

61,5

%

214 Speicher bei 348 Anlagen

Installiert

3,0 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+13 %

Solaranlagen

348

Einwohner

4.821

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Appen?

Segmentierter PV-Zubau in Appen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Appen: +99 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+99 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +99 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Appen: 377 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0612September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 11 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03875September 2025: 18 kW, Vorjahr 75 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWNovember 2025: 39 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 54 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 25 kWMärz 2026: 40 kWApril 2026: 19 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 51 kWJuni 2026: 43 kW, Vorjahr 38 kWJuli 2026: 51 kW, Vorjahr 31 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02040September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 53 kW +99 %
Heimsegment
2–30 kWp
31 325 kW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 67 377 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Appen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Appen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Appen 53 Speicher mit zusammen 370 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +21 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+21 %
Anlagen
42
Kapazität
226 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-26 %
Anlagen
11
Kapazität
144 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
53
Kapazität
370 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Appen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Appen 0,62 kW
Ø Pinneberg 0,54 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Appen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Appen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 61 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 214 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Appen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,61 kW pro Kopf liegt Appen noch unter dem Bundesschnitt. 348 Anlagen und 3,0 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Appen belegt aktuell Platz 35 von 47 im Landkreis Pinneberg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Pinneberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Appen?

2548225488

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Appen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Appen gibt es laut solarzubau.de aktuell 348 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3,0 MW. Das entspricht 0,62 kW pro Einwohner.
214 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 61,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Appen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-appen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Appen installiert?

In Appen sind 3,0 MW PV-Leistung in 348 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 35 von 47 im Landkreis Pinneberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.821 Einwohner entspricht der Bestand 0,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Appen im Vergleich da?

Mit 0,62 kW pro Einwohner liegt Appen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Pinneberg belegt Appen Platz 35 von 47. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Appen?

In Appen sind 214 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 61,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Appen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Appen 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 67 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 13 Prozent – rund 13 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Appen?

Appen liegt im Landkreis Pinneberg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Pinneberg gibt es insgesamt 47 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Appen?

In Appen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 31 neuen Anlagen und 325 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 36 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Appen?

In Appen wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +99 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Appen?

In Appen wurden in den letzten 12 Monaten 67 neue Solaranlagen mit insgesamt 377 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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