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106 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Ammerland

Photovoltaik in Apen

Nah am Bundesdurchschnitt

1.233 Anlagen mit 19,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Apen, Landkreis Ammerland (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.233 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 19,5 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 12.118 Einwohner sind das 1,61 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Apen liegt damit 6 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 6 Regionen in diesem Umfeld belegt Apen damit Platz 3 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,2 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,61

kW
▲ +6 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,7

%

576 Speicher bei 1.233 Anlagen

Installiert

19,5 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+11 %

Solaranlagen

1.233

Einwohner

12.118

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Apen?

Segmentierter PV-Zubau in Apen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Apen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-14 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -14 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Apen: 2.209 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 4 kW, Vorjahr 11 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 13 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 5 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 19 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 10 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0107213September 2025: 133 kW, Vorjahr 151 kWOktober 2025: 83 kW, Vorjahr 106 kWNovember 2025: 65 kW, Vorjahr 152 kWDezember 2025: 170 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 114 kWFebruar 2026: 50 kW, Vorjahr 76 kWMärz 2026: 138 kW, Vorjahr 150 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 131 kWMai 2026: 80 kW, Vorjahr 101 kWJuni 2026: 127 kW, Vorjahr 213 kWJuli 2026: 54 kW, Vorjahr 128 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 155 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0250500September 2025: 0 kWOktober 2025: 56 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 500 kWJanuar 2026: 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 52 kWMai 2026: 167 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0611September 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 11 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
67 96 kW -14 %
Heimsegment
2–30 kWp
97 1,1 MW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
7 974 kW
Freifläche
Freifläche
1 11 kW
Gesamt 174 2,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Apen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Apen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Apen 132 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +14 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-16 %
Anlagen
80
Kapazität
470 kWh
Ø/Anlage
5,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
51
Kapazität
695 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
132
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Apen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Apen 1,61 kW
Ø Ammerland 1,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Apen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Apen auf?

Mit einer Speicherquote von 47 % gehört Apen zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 576 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

In Apen sind 1.233 PV-Anlagen mit zusammen 19,5 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Platz 3 von 6: Apen liegt im Landkreis Ammerland spürbar über dem Landesdurchschnitt. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Apen mit 1,61 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Ammerland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Apen?

26689

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Apen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Apen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.233 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,5 MW. Das entspricht 1,61 kW pro Einwohner.
576 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Apen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-apen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Apen installiert?

In Apen sind 19,5 MW PV-Leistung in 1.233 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 6 im Landkreis Ammerland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.118 Einwohner entspricht der Bestand 1,61 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Apen im Vergleich da?

Mit 1,61 kW pro Einwohner liegt Apen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ammerland belegt Apen Platz 3 von 6. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Apen?

In Apen sind 576 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Apen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Apen 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 174 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Apen?

Apen liegt im Landkreis Ammerland im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Ammerland gibt es insgesamt 6 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Apen?

In Apen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 97 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 7 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Apen?

In Apen wurden in den letzten 12 Monaten 67 Balkonkraftwerke registriert (96 kW). Das sind -14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Apen?

In Apen wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (11 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Apen?

In Apen wurden in den letzten 12 Monaten 174 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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