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222 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Mühldorf a. Inn

Photovoltaik in Ampfing

2,2× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Ampfing, Landkreis Mühldorf a. Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 931 Solaranlagen und 24,4 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 7.234 Einwohner sind das 3,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Ampfing liegt damit 122 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Ampfing damit Platz 21 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 2,8 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 37 % und eine mittlere Anlagengröße von 26 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,38

kW
▲ +122 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

37,1

%

345 Speicher bei 931 Anlagen

Installiert

24,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,8 MW

+12 %

Solaranlagen

931

Einwohner

7.234

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ampfing?

Segmentierter PV-Zubau in Ampfing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Ampfing: +28 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+28 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +25 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbe▲ +28 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ampfing: 2.828 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 3 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
068136September 2025: 24 kW, Vorjahr 105 kWOktober 2025: 32 kW, Vorjahr 84 kWNovember 2025: 45 kW, Vorjahr 99 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 136 kWJanuar 2026: 49 kW, Vorjahr 108 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 54 kWMärz 2026: 34 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 29 kW, Vorjahr 68 kWMai 2026: 136 kW, Vorjahr 31 kWJuni 2026: 100 kW, Vorjahr 74 kWJuli 2026: 118 kW, Vorjahr 92 kWAugust 2026: 50 kW, Vorjahr 69 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09442kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 1.887 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 139 kW, Vorjahr 302 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 77 kW, Vorjahr 1.345 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
40 55 kW +25 %
Heimsegment
2–30 kWp
53 671 kW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
4 2,1 MW +28 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 97 2,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ampfing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ampfing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ampfing 73 Speicher mit zusammen 802 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +47 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+47 %
Anlagen
43
Kapazität
275 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
26
Kapazität
387 kWh
Ø/Anlage
14,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
140 kWh
Ø/Anlage
35 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
73
Kapazität
802 kWh
Ø/Anlage
11 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ampfing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ampfing 3,38 kW
Ø Mühldorf a. Inn 3,21 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ampfing erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ampfing auf?

Mit einer Speicherquote von 37 % gehört Ampfing zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 345 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 3,38 kW pro Kopf setzt Ampfing bundesweit Maßstäbe. Die 931 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 24,4 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Platz 21 von 31: Ampfing liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn spürbar über dem Landesdurchschnitt. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 3,38 kW pro Einwohner setzen Ampfing deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Mühldorf a. Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ampfing?

8441984539

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ampfing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ampfing gibt es laut solarzubau.de aktuell 931 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,4 MW. Das entspricht 3,38 kW pro Einwohner.
345 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ampfing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ampfing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ampfing installiert?

In Ampfing sind 24,4 MW PV-Leistung in 931 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 21 von 31 im Landkreis Mühldorf a. Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.234 Einwohner entspricht der Bestand 3,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ampfing im Vergleich da?

Mit 3,38 kW pro Einwohner liegt Ampfing über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Mühldorf a. Inn belegt Ampfing Platz 21 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ampfing?

In Ampfing sind 345 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 37,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ampfing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ampfing 2,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 97 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ampfing?

Ampfing liegt im Landkreis Mühldorf a. Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Mühldorf a. Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ampfing?

In Ampfing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 2,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 53 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ampfing?

In Ampfing wurden in den letzten 12 Monaten 40 Balkonkraftwerke registriert (55 kW). Das sind +25 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ampfing?

In Ampfing wurden in den letzten 12 Monaten 97 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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