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199 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Aichach-Friedberg

Photovoltaik in Affing

99 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 933 Anlagen mit 16,9 MW Gesamtleistung

Affing, Landkreis Aichach-Friedberg in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 16,9 MW, verteilt auf 933 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.575 Einwohnern entspricht das 3,02 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Affing liegt damit 99 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 16 von 24 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,1 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 18 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,02

kW
▲ +99 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,1

%

421 Speicher bei 933 Anlagen

Installiert

16,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+7 %

Solaranlagen

933

Einwohner

5.575

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Affing?

Segmentierter PV-Zubau in Affing — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Affing: +22 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+22 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +22 %
  • Heimsegment▲ +15 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Affing: 1.149 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 0 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 5 kWApril 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
055110September 2025: 66 kW, Vorjahr 107 kWOktober 2025: 93 kW, Vorjahr 73 kWNovember 2025: 94 kW, Vorjahr 60 kWDezember 2025: 39 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 50 kWFebruar 2026: 58 kW, Vorjahr 45 kWMärz 2026: 81 kW, Vorjahr 55 kWApril 2026: 76 kW, Vorjahr 110 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 40 kWJuni 2026: 45 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 72 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 32 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
076151September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 151 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 43 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 149 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 98 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
29 46 kW +22 %
Heimsegment
2–30 kWp
67 810 kW +15 %
Gewerbe
>30 kWp
3 292 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 100 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Affing zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Affing, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Affing 81 Speicher mit zusammen 880 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-1 %
Anlagen
42
Kapazität
243 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+32 %
Anlagen
36
Kapazität
482 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
154 kWh
Ø/Anlage
51,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
81
Kapazität
880 kWh
Ø/Anlage
10,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Affing im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Affing 3,02 kW
Ø Aichach-Friedberg 3,91 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Affing erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Affing auf?

421 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Affing – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Beim Solarausbau hat Affing die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 2,0-Fache. Hinter den 16,9 MW Gesamtleistung stehen 933 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Affing belegt Platz 16 von 24 im Landkreis Aichach-Friedberg – leicht oberhalb des Landesmittels. Bundesweit betrachtet gehört Affing mit 3,02 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Aichach-Friedberg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Affing?

8616986444

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Affing — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Affing gibt es laut solarzubau.de aktuell 933 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 16,9 MW. Das entspricht 3,02 kW pro Einwohner.
421 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Affing [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-affing/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Affing installiert?

In Affing sind 16,9 MW PV-Leistung in 933 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 16 von 24 im Landkreis Aichach-Friedberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.575 Einwohner entspricht der Bestand 3,02 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Affing im Vergleich da?

Mit 3,02 kW pro Einwohner liegt Affing über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Aichach-Friedberg belegt Affing Platz 16 von 24. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Affing?

In Affing sind 421 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Affing?

In den letzten 12 Monaten wurden in Affing 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 100 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Affing?

Affing liegt im Landkreis Aichach-Friedberg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Aichach-Friedberg gibt es insgesamt 24 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Affing?

In Affing entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 67 neuen Anlagen und 810 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Affing?

In Affing wurden in den letzten 12 Monaten 29 Balkonkraftwerke registriert (46 kW). Das sind +22 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Affing?

In Affing wurden in den letzten 12 Monaten 100 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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