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227 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Landshut

Photovoltaik in Adlkofen

2,3× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Adlkofen, Landkreis Landshut in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 854 Solaranlagen und 15,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 4.517 Einwohner sind das 3,45 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Adlkofen liegt damit 127 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 35 Regionen in diesem Umfeld belegt Adlkofen damit Platz 28 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 28 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,45

kW
▲ +127 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

27,9

%

238 Speicher bei 854 Anlagen

Installiert

15,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+4 %

Solaranlagen

854

Einwohner

4.517

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Adlkofen?

Segmentierter PV-Zubau in Adlkofen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Adlkofen trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-23 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -23 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Adlkofen: 610 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 1 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
069137September 2025: 30 kW, Vorjahr 88 kWOktober 2025: 90 kW, Vorjahr 87 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 14 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 79 kW, Vorjahr 103 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 137 kWMärz 2026: 24 kW, Vorjahr 49 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 24 kWJuni 2026: 37 kW, Vorjahr 81 kWJuli 2026: 123 kW, Vorjahr 29 kWAugust 2026: 34 kW, Vorjahr 42 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
069137September 2025: 0 kW, Vorjahr 137 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 38 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01020September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
14 22 kW -23 %
Heimsegment
2–30 kWp
41 550 kW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
1 38 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 56 610 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Adlkofen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Adlkofen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Adlkofen 45 Speicher mit zusammen 448 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+13 %
Anlagen
20
Kapazität
107 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+0 %
Anlagen
25
Kapazität
341 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
45
Kapazität
448 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Adlkofen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Adlkofen 3,45 kW
Ø Landshut 4,70 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Adlkofen erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Adlkofen auf?

In den vergangenen zwölf Monaten wurden in Adlkofen weitere 0,6 MW installiert. Der Bestand wächst damit auf 854 Anlagen – ein Zeichen, dass die Nachfrage nach Solarenergie vor Ort weiter steigt.

Überblick

Mit 3,45 kW pro Kopf setzt Adlkofen bundesweit Maßstäbe. Die 854 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 15,6 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Landshut steht Adlkofen auf Platz 28 von 35 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. 3,45 kW pro Kopf heben Adlkofen auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Landshut

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Welche Postleitzahl gehört zu Adlkofen?

84166

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Adlkofen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Adlkofen gibt es laut solarzubau.de aktuell 854 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,6 MW. Das entspricht 3,45 kW pro Einwohner.
238 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 27,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Adlkofen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-adlkofen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Adlkofen installiert?

In Adlkofen sind 15,6 MW PV-Leistung in 854 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 28 von 35 im Landkreis Landshut. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 4.517 Einwohner entspricht der Bestand 3,45 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Adlkofen im Vergleich da?

Mit 3,45 kW pro Einwohner liegt Adlkofen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Landshut belegt Adlkofen Platz 28 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Adlkofen?

In Adlkofen sind 238 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 27,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Adlkofen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Adlkofen 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 56 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Adlkofen?

Adlkofen liegt im Landkreis Landshut im Bundesland Bayern. Im Landkreis Landshut gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Adlkofen?

In Adlkofen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 41 neuen Anlagen und 550 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Adlkofen?

In Adlkofen wurden in den letzten 12 Monaten 14 Balkonkraftwerke registriert (22 kW). Das sind -23 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Adlkofen?

In Adlkofen wurden in den letzten 12 Monaten 56 neue Solaranlagen mit insgesamt 610 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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